Aufnahmebedingungen an Fachhochschulen

Schlüsselbegriffe: Akkreditierung von Hochschulen / Bologna-Prozess / European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) / Koordination im Hochschulbereich / Mobilität und Austausch

Bachelorstudium

Die Zulassungsbedingungen zum Bachelorstudium sind im Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, HFKG) vom 30. September 2011 und in der Verordnung des WBF über die Zulassung zu Fachhochschulstudien vom 2. September 2005 (Stand am 1. Januar 2015) geregelt.

  • Eine prüfungsfreie Zulassung zum Fachhochschulstudium auf Bachelorstufe setzt eine Berufsmaturität in Verbindung mit einer beruflichen Grundbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf voraus. Ist die berufliche Grundbildung nicht in einem verwandten Beruf erfolgt, wird zusätzlich eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung verlangt.

  • Inhaberinnen und Inhaber eines gymnasialen Maturitätsausweises werden prüfungsfrei aufgenommen, wenn sie eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung in einem Berufsfeld nachweisen, das mit der Studienrichtung verwandt ist.

  • Der Abschluss einer Fachmittelschule mit zusätzlicher Fachmaturität eröffnet den Zugang zu bestimmten Fachhochschulstudiengängen, namentlich für die Studiengänge Gesundheit, Soziale Arbeit, Kommunikation und Information, Gestaltung und Kunst, Musik und Theater sowie Angewandte Psychologie.

  • Absolventinnen und Absolventen mit anderen Abschlüssen der Sekundarstufe II können ebenfalls zu Fachhochschulen zugelassen werden, wenn zusätzliche Bedingungen erfüllt sind (Arbeitswelterfahrung und/oder Aufnahmeprüfung).

Der endgültige Entscheid über die Zulassung zu einem Studiengang obliegt der jeweiligen Fachhochschule. Verschiedene Studienrichtungen sehen zudem zusätzliche Eignungsabklärungen vor.

Masterstudium

Die Zulassung zum Masterstudium setzt ein Bachelordiplom im gleichen Fachbereich oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss voraus. Die Fachhochschulen können zusätzliche Anforderungen stellen.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 12.10.2016

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