Berufsbildung

Schlüsselbegriffe: Brückenangebote / Case Management Berufsbildung

Die Berufsbildung von Menschen mit besonderem Bildungsbedarf und die Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt sind heute wichtige Themen. Neben den nationalen Behörden (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI], Bundesamt für Sozialversicherung [BSV]) und den Kantonen engagieren sich auch die Verbände (INSOS) stark in der beruflichen Integration. Gemäss dem Bundesgesetz über die Berufsbildung (BBG) sind die Kantone nach Ende der obligatorischen Schulzeit verpflichtet Jugendliche mit Bildungsdefiziten auf die berufliche Grundbildung vorzubereiten. Als "Überbrückung" von der Sekundarstufe I zur Sekundarstufe II bieten die Kantone für Jugendlich ohne Anschlusslösung unterschiedliche berufsvorbereitende Massnahmen (z.B. Brückenangebote, Case Management, Berufsvorbereitungsjahr etc.) an.

Im Rahmen der beruflichen Grundbildung sind im Berufsbildungsgesetz die drei- oder vierjähre berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) sowie die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) geregelt. Insbesondere die zweijährige berufliche Grundbildung mit EBA richtet sich an Jugendliche mit einem besonderen Bildungsbedarf. Für Jugendliche mit einem erhöhten Bildungsbedarf wird von INSOS Schweiz zusätzlich eine Praktische Ausbildung (PrA) angeboten. Diese Ausbildung orientiert sich stark an den individuellen Fähigkeiten der Jugendlichen.

Als Unterstützungs- und Begleitmassnahme werden im Zusammenhang mit der beruflichen Grundbildung für Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf zusätzliche Massnahmen angeboten. Dabei handelt es sich um Stützkurse, Individuelle Begleitung, Verlängerung der Ausbildungsdauer oder Case Management Berufsbildung.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.10.2016

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