European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)

Die Studienleistungen an Hochschulen werden nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) bemessen. ECTS ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Die ECTS-Punkte widerspiegeln das quantitative Arbeitspensum, das absolviert werden muss, um die Ziele eines Studiengangs zu erreichen. Die Ziele werden in der Regel in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Fähigkeiten festgelegt.

Ein ECTS-Punkt steht für 25 bis 30 Arbeitsstunden. Ein volles Studienjahr entspricht 60 ECTS-Punkten. Für den Erwerb des Bachelordiploms sind 180 ECTS-Punkte notwendig, für den Erwerb des Masterdiploms 90 bis 120 ECTS-Punkte.

ECTS-Punkte werden nur vergeben, wenn die Studierenden genügende Leistungen erbracht haben. Die Überprüfung der Leistungen erfolgt u.a. durch mündliche oder schriftliche Prüfungen, durch Referate oder durch schriftliche Arbeiten etc.

Das ECTS wurde 1989 im Rahmen des europäischen ERASMUS-Mobilitätsprogramms entwickelt, um die Anerkennung von Studienleistungen zu erleichtern, die an anderen Hochschulen erbracht worden sind. Im Rahmen des Bologna-Prozesses wurde das ECTS zu einem Kernpunkt der Vereinheitlichung der europäischen Studienstrukturen.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.10.2016

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