Das schweizerische Bildungswesen

Schlüsselbegriffe: Bildungsausgaben

Das schweizerische Bildungswesen umfasst folgende Bildungsstufen:

  • Primarstufe (inklusive Kindergarten oder Eingangsstufe)

  • Sekundarstufe I

  • Sekundarstufe II: berufliche Grundbildung und allgemeinbildende Schulen (gymnasiale Maturitätsschulen, Fachmittelschulen)

  • Tertiärstufe: höhere Berufsbildung ausserhalb der Hochschulen (eidgenössische Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen, höhere Fachschulen) und Hochschulen (universitäre Hochschulen, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen)

  • sowie die Weiterbildung

Die Hauptverantwortung über das Bildungswesen liegt bei den 26 Kantonen: Die Kantone sind für das Bildungswesen zuständig, soweit die Bundesverfassung nicht den Bund für zuständig erklärt. Die Kompetenzen des Bundes betreffen den nachobligatorischen Bildungsbereich: bei den gymnasialen Maturitätsschulen, der Berufsbildung und den Hochschulen sind Bund und Kantone Partner in der Verantwortung für das öffentliche Bildungswesen.
Die Gemeinden übernehmen - vor allem in der obligatorischen Schule - verschiedene Aufgaben.

Bundesstrukturen

Seit dem 1. Januar 2013 ist auf Bundesebene der ganze Bereich der Bildung, Forschung und Innovation im Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF zusammengefasst, dem ehemaligen Volkswirtschaftsdepartement EVD. Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung, SBF, früher im EDI angesiedelt, und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT sind in diesem neuen Departement unter dem Namen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI zusammengelegt worden. Das SBFI ist das Kompetenzzentrum des Bundes für national und international ausgerichtete Fragen der Bildungs-, Forschung- und Innovationspolitik.

Diese Seite in: Français Italiano Rumantsch English

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 04.10.2016

Job

educa.ch