Tagesstrukturen

Familienergänzende Tagesstrukturen unterstützen die Familien, leisten einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dienen der Integration und Sozialisation von Kindern mit bildungsfernem Familien- oder mit Migrationshintergrund. Die Kantone und die Gemeinden sind zuständig für die Regulierung der familienergänzenden Kinderbetreuung. Dazu zählen u.a.: Kindertagesstätten, Tagesfamilien, Kinderhorte, Spielgruppen sowie Angebote wie die Betreuung durch Verwandte, Bekannte oder durch bezahlte Privatpersonen. Im Bereich der obligatorischen Schule gibt es u.a. Tagesschulen, betreute Mittagsverpflegung, Auffangzeiten vor und nach dem Unterricht oder betreute Aufgabenhilfen. Die Nutzung von diesen Angeboten basiert auf Freiwilligkeit und liegt im Ermessen der Eltern, die sich in der Regel an den Kosten beteiligen.
Die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) verpflichtet die Beitrittskantone dazu, ein bedarfsgerechtes Angebot an Tagesstrukturen während der obligatorischen Schule anzubieten.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 10.01.2017

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